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120 Schüler beim Israel Model United Nations in Jerusalem
16.01.2007 - 12:17 von Webmaster

Im Außenministerium in Jerusalem findet von Sonntag bis Montag (7.-8.1.07) das erste „Israel Model United Nations“ (IMUN) statt. 120 Gymnasialschüler aus Jerusalem werden an dem Rollenspiel teilnehmen, das Diskussionen der UN-Vollversammlung, des UN-Sicherheitsrats und der verschiedenen UN-Kommissionen simuliert.

Die Jugendlichen werden 18 Staaten vertreten: Syrien und Israel (die an einem Tisch sitzen werden), USA, Nord-Korea, Iran, Sudan, Ägypten, Großbritannien, Italien, Indien, Ghana, Japan, Panama, Süd-Afrika, Russland, China, Venezuela und Frankreich. Die jungen Diplomaten werden an zwei Tagen eine Diskussion nach den Satzungen der UN-Vollversammlung führen. Jeder der jungen Botschafter wird den Regierungskurs seines Staates vorstellen.

Im zweiten Teil werden sich die 120 Jugendlichen auf verschiedene Kommissionen aufteilen, darunter der Sicherheitsrat, der sozioökonomische Rat, der Menschenrechtsrat, die Abrüstungs-Kommission und weitere. Die Gespräche der Kommissionen werden mit einer Entscheidungsfindung abgeschlossen. Am zweiten Tag werden sich die Teilnehmer nochmals zu einer Vollversammlung im Moshe-Sharett-Auditorium im Außenministerium zusammenfinden.

Außenministerin Tzipi Livni und der UN-Sonderbeauftragte für den Nahen Osten, Alvaro de Soto, werden beide an den Gesprächen teilnehmen und die Jugendlichen begrüßen. Außerdem nehmen der Direktor der Jerusalemer Schulbehörde und die Direktoren von sieben Jerusalemer Gymnasien an der Veranstaltung teil.

Das „UNO-Modell“ ist ein internationales Projekt, das in vielen Staaten weltweit durchgeführt wird und an dem Schüler der 11. und 12. Klassen teilnehmen. Das Ziel des Spiels ist es, Jugendlichen zu ermöglichen, etwas über die Arbeitsweise der UNO zu lernen und einen Einblick in die internationalen Auseinandersetzungen und verschiedenen Probleme zu bekommen.

Israel Model United Nations 2007 wurde vom Außenministerium ins Leben gerufen und finanziert. „Unser Ziel ist es, das Image der UNO in der israelischen Öffentlichkeit zu verbessern und wir sehen darin eine notwendige Voraussetzung, um unser eigenes Image bei der UNO zu verbessern“, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums. (Yedioth Ahronoth, 4.1.07)



Quelle: „Newsletter der Botschaft des Staates Israel - Berlin“ vom Mittwoch, 05. Januar 2007


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